Vancouver „Bitcoin City“-Plan gestoppt: Beamte empfehlen, die städtische BTC-Bestandslösung aufzugeben

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Am 6. März wurde bekannt, dass Vancouver in Kanada Pläne, Bitcoin in das städtische Finanzsystem zu integrieren, auf deutlichen Widerstand stoßen. Laut einem offiziellen Bericht, der am 10. März dem Vancouverer Stadtrat vorgelegt wurde, empfiehlt das städtische Personal den Stadträten, den von Bürgermeister Ken Sim vorgeschlagenen Antrag auf eine „Bitcoin-freundliche Stadt“ nicht weiter zu verfolgen. Dieser Vorschlag sah ursprünglich vor, die Einführung von Bitcoin in das kommunale Finanzsystem zu prüfen.

Der ursprüngliche Plan umfasst zwei Kernbereiche: Erstens die Erlaubnis für Einwohner, einen Teil der kommunalen Dienstleistungen mit Bitcoin zu bezahlen; zweitens die Untersuchung, ob ein Teil der städtischen Finanzreserven in digitale Vermögenswerte umgewandelt werden kann. Ken Sim brachte diese Idee erstmals im Dezember 2024 vor und argumentierte, dass Bitcoin angesichts steigender Inflation und zunehmender globaler wirtschaftlicher Unsicherheiten ein potenzielles Instrument zum Schutz der Kaufkraft öffentlicher Gelder sein könnte. Zudem könne es dazu beitragen, Vancouver im Bereich globaler Blockchain-Innovationen zu stärken.

Das Personal im Bericht äußert jedoch mehrere Bedenken. Zunächst gibt es rechtliche Einschränkungen. Die Gesetze der Provinz British Columbia erlauben es derzeit nicht, dass kommunale Behörden in ihrer Finanzverwaltung Kryptowährungen halten oder handeln. Das bedeutet, dass Vancouver, selbst wenn es eine Bitcoin-Reserve aufbauen wollte, auf institutionelle Hürden stoßen könnte.

Zweitens wird das Risiko für die Finanzstabilität angesprochen. Der Bericht weist darauf hin, dass die Preise von Bitcoin erheblich schwanken, was bei einer Einbindung in die öffentlichen Finanzen zusätzliche Unsicherheiten für die Steuergelder bedeuten könnte. Einige Berater sind der Ansicht, dass der öffentliche Sektor bei der Asset-Allokation eine höhere Stabilität wahren sollte, anstatt das Risiko hochvolatiler digitaler Vermögenswerte einzugehen.

Gleichzeitig argumentieren Befürworter, dass Bitcoin in einem langfristigen Inflationsumfeld einen gewissen Wertaufbewahrungscharakter besitzt. Einige Experten aus der Krypto-Branche weisen darauf hin, dass, da immer mehr Institutionen und Unternehmen Strategien zur Bitcoin-Reservenbildung entwickeln, eine vollständige Ablehnung dieses Trends für lokale Regierungen eine Chance auf technologische Innovationen und die Entwicklung digitaler Finanzmärkte verpassen könnte.

Derzeit wurde dieser Personalbericht dem Stadtrat zur Prüfung vorgelegt. Die Stadträte werden entscheiden, ob der Antrag endgültig abgelehnt wird oder ob bei bestehenden Risikodiskussionen eine weitere Untersuchung vorangetrieben wird. Sollte der Stadtrat den Empfehlungen des Personals folgen, könnten die Pläne der Stadt Vancouver, Bitcoin als Reserve- oder Zahlungsmittel zu nutzen, vorerst auf Eis gelegt werden.

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