OpenClaw integriert Satelliten-KI und ermöglicht erstmals Fernsteuerung von Bodenrobotern aus dem Weltall

OpenClaw verbindet Satelliten-KI

Die China National Xing Aerospace Technology Group hat gemeinsam mit dem Shanghai Jiao Tong University Joint Laboratory kürzlich einen Meilenstein in der Technologieentwicklung erreicht: Durch die Verwendung des OpenClaw, eines Open-Source-KI-Agenten als Brückenschicht, wurde in der Raumfahrt eine große Sprachmodell-gestützte Raumverarbeitung durchgeführt, um eine ferngesteuerte intelligente Steuerung eines humanoiden Roboters auf der Erde zu ermöglichen. Dies ist die weltweit erste praktische Validierung eines AI-Token-Call-Services, der im All eingesetzt wird.

Technische Versuchsarchitektur: Vom Sprachbefehl bis zur Roboterbewegung – die vollständige Kette

Der Versuch demonstriert einen durchgängigen, geschlossenen Regelkreis, bei dem OpenClaw eine entscheidende Brückenfunktion übernimmt:

· Der Bediener gibt einen Sprachbefehl ab, der von OpenClaw empfangen und verarbeitet wird
· OpenClaw sendet den Befehl an den in der Umlaufbahn befindlichen Satelliten mit Rechenkapazität
· Das an Bord befindliche große Sprachmodell (LLM) nutzt die Raumrechenleistung, um in der Umlaufbahn eine Schlussfolgerung durchzuführen und eine Entscheidungsfindung zu generieren
· Das Entscheidungsergebnis wird an die Erde zurückgesendet und von OpenClaw empfangen
· OpenClaw übersetzt den Befehl und steuert den humanoiden Roboter auf der Erde, um die entsprechende Aktion auszuführen

Der Kern des Versuchs liegt darin, die technische Machbarkeit der „Unterstützung durch Raumrechenleistung für siliziumbasierte intelligente Agenten“ zu bestätigen, und stellt den weltweit ersten praktischen Fall einer tiefgreifenden Integration von KI-Agenten und Satelliten-Rechenkapazitäten dar.

Strategische Bedeutung der Raumrechenleistung: KI-Recheninfrastruktur ohne Abhängigkeit vom Bodenfunknetz

Wenn die Bodenkommunikationsinfrastruktur durch Naturkatastrophen, extreme Geländebedingungen oder andere Faktoren außer Betrieb gesetzt wird, verliert herkömmliche KI-Systeme, die auf Bodenservern basieren, ihre Rechenkapazität. Die verteilte Rechenleistung, die durch Raumrechenleistung bereitgestellt wird, kann theoretisch als leistungsstarke Unterstützung für Geräte wie humanoide Roboter, vierbeinige Roboterhunde, autonome Fahrzeuge und verschiedenste Drohnen dienen.

Im Januar dieses Jahres hat China National Xing Aerospace als erstes Unternehmen das Qwen3, ein großes Sprachmodell von Alibaba, in seine satellitenbasierte Rechenzentrale hochgeladen, um eine vollständig im Orbit durchgeführte End-to-End-Schlussfolgerung zu realisieren, was die Grundlage für den aktuellen OpenClaw-Versuch bildet.

Xing Aerospace’s Raumrechenplan: 2030 Tausend, 2035 Zweitausendachthundert

Im Mai letzten Jahres startete China das erste Satellitencluster des nationalen Raumrechenprojekts von Xing Aerospace, bestehend aus 12 Satelliten. Laut langfristiger Planung will das Unternehmen bis 2035 ein spezielles Rechen-Satellitennetzwerk mit 2.400 Rechen- und 400 Trainingssatelliten aufbauen, das in Sonnen-synchronen, Morgen- und Abend- sowie niedrig geneigten Umlaufbahnen in Höhen zwischen 500 und 1.000 km positioniert wird. Die zweite und dritte Satellitencluster-Generation sollen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Bis 2030 wird die Gesamtzahl der Satelliten auf 1.000 anwachsen.

Häufig gestellte Fragen

Welche Rolle spielt OpenClaw bei diesem Versuch?

OpenClaw ist ein Open-Source-KI-Agent, der in diesem Versuch als Brückenschicht fungiert. Es empfängt die Sprachbefehle des Bedieners, sendet sie an den Satelliten und empfängt nach der Verarbeitung im Satelliten die Entscheidungsresultate, um den humanoiden Roboter auf der Erde zu steuern. Es ist der entscheidende Knotenpunkt, der menschliche Anweisungen, Raumrechenleistung und den Bodenroboter verbindet.

Warum ist die Nutzung von Satelliten-Rechenleistung für KI-Schlussfolgerungen notwendig, anstatt auf Bodenserver zu setzen?

Der zentrale Vorteil der Satelliten-Rechenleistung liegt darin, dass sie unabhängig von terrestrischer Netzwerkinfrastruktur funktioniert. In extremen Umgebungen, in denen die Bodenkommunikation gestört oder unzureichend ist, kann sie dennoch leistungsstarke KI-Berechnungen bereitstellen, sodass humanoide Roboter, autonome Fahrzeuge und Drohnen weiterhin intelligent operieren können.

Wie groß ist das Satelliten-Rechenprojekt von Xing Aerospace?

Laut Plan will das Unternehmen bis 2035 ein großes Netzwerk aus 2.400 Rechen- und 400 Trainingssatelliten aufbauen. Die zweite und dritte Satellitencluster-Generation sollen noch in diesem Jahr in Betrieb genommen werden. Bis 2030 wird die Gesamtzahl der Satelliten auf 1.000 anwachsen.

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