Amundi setzt Chainlink für tokenisierte Fonds ein, LINK bleibt weiterhin schwer über die 10-Dollar-Marke zu kommen

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Amundi推代幣化基金

Die größte Vermögensverwaltung Europas, Amundi, hat in Zusammenarbeit mit der Tokenisierungsplattform Spiko einen 100-Millionen-Dollar-Spiko Amundi Overnight Swap Fund (SAFO) lanciert und Chainlink als Orakel-Infrastruktur gewählt, um den Nettoinventarwert (NAV) in Echtzeit auf Ethereum und Stellar zu dokumentieren. Trotz institutioneller Unterstützung konnte LINK seit Februar die psychologische Marke von 10 USD nicht überwinden.

SAFO Fonds: Amundis Praxis der Tokenisierung

SAFO ist ein bedeutendes Beispiel für Amundis praktische Umsetzung im Bereich der Tokenisierung und gehört zu den prominentesten Fällen, bei denen institutionelle Vermögensverwalter direkt Blockchain-Infrastruktur integrieren.

Chainlink spielt in SAFO eine Rolle, die über die technische Anbindung hinausgeht, mit Kernfunktionen wie:

Echtzeit-Reporting des on-chain NAV: NAV-Daten von Amundi werden nahezu in Echtzeit in die Blockchain geschrieben, was die Preisgestaltung transparenter und überprüfbar macht.

Unabhängiger Verifizierungsmechanismus: Jeder, der auf die entsprechenden Smart Contracts zugreift, kann die Asset-Bewertung selbst überprüfen, wodurch das Vertrauen in traditionelle Fondsberichte reduziert wird.

Cross-Chain-Kompatibilität: Unterstützung für Ethereum und Stellar ermöglicht eine erweiterte On-Chain-Reichweite des Fonds.

Skalierbare Distributionsinfrastruktur: Legt die standardisierte Grundlage für die systematische Vermarktung zukünftiger tokenisierter Fondsprodukte.

Johann Eid, Chief Business Officer bei Chainlink, sagte: „Amundi, Europas größter Vermögensverwalter, nutzt Chainlink, um seine tokenisierten Fonds zu verteilen. Derzeit setzen alle tokenisierten Vermögenswerte schrittweise auf Chainlink-Standards, wodurch Netzwerkeffekte und Verteilungsfähigkeit täglich wachsen.“

Positive On-Chain-Signale: Rückgang der Börsenreserven, ETF-Fonds erreichen zweimonatiges Hoch

Nach der Einführung des SAFO-Fonds zeigen On-Chain-Daten eine deutliche Verbesserung im LINK-Verhalten. Laut CryptoQuant sind die Bestände auf Börsen von 130 Millionen auf 127,6 Millionen gesunken, was darauf hindeutet, dass Investoren LINK kontinuierlich von Börsen abziehen, was den kurzfristigen Verkaufsdruck mildern kann.

Der US-Spot-LINK-ETF verzeichnet ebenfalls positive Kapitalflüsse. Laut SoSoValue flossen am 19. März netto 3,34 Millionen USD in den ETF, das höchste Tagesvolumen seit dem 20. Januar, was auf ein wiederauflebendes Interesse institutioneller Investoren an LINK hindeutet.

Dennoch haben diese positiven Signale noch keine Preisdurchbrüche bewirkt.

Warum hat die Adoption durch Institutionen den LINK-Preis nicht über 10 USD getrieben?

Seit 2025 befindet sich LINK in einem Abwärtstrend, mit niedrigeren Hochs und Tiefs, etwa 70 % unter seinem Allzeithoch. Die Marke von 10 USD ist eine wichtige psychologische Widerstandslinie, die seit Februar mehrfach getestet wurde, aber bisher nicht überwunden werden konnte.

Das Grundproblem liegt in der Marktstruktur und den makroökonomischen Rahmenbedingungen: Der Rückgang der Börsenreserven und die Zuflüsse in ETFs sind zwar Nachfrageindikatoren, doch im Gesamtmarkt für Altcoins, der weiterhin von vorsichtiger makroökonomischer Stimmung geprägt ist, sind positive Fundamentaldaten und Ecosystem-Entwicklungen allein nicht ausreichend, um einen Durchbruch zu erzwingen. Die langfristige Wertschöpfung durch die Adoption von Chainlink durch Institutionen stärkt die ökologische Erzählung, ist aber kein kurzfristiger Preistreiber.

Häufig gestellte Fragen

Warum hat sich Amundi für Chainlink als Orakel-Infrastruktur für den SAFO-Fonds entschieden?

Chainlink kann die NAV-Daten von Amundi nahezu in Echtzeit in die Blockchain schreiben und ermöglicht jedem eine unabhängige Verifizierung der Preisgestaltung. Zudem unterstützt es die Cross-Chain-Kompatibilität zwischen Ethereum und Stellar. Für tokenisierte Fonds, die hohe Transparenz und Überprüfbarkeit erfordern, bietet das dezentrale Chainlink-Orakel-Netzwerk die ausgereifteste Lösung auf dem Markt.

Ist der Rückgang der Börsenreserven bei LINK ein bullisches Signal?

Ein Rückgang der Börsenreserven deutet darauf hin, dass Inhaber LINK in Self-Custody-Wallets transferieren, was die verfügbare Liquidität zum Verkauf verringert und traditionell als bullisches Signal für das Angebot gilt. Dieses Signal sollte jedoch zusammen mit Handelsvolumen, Kaufkraft und makroökonomischen Faktoren bewertet werden und ist kein alleiniger Preisauslöser.

Was bedeutet die Adoption von Chainlink durch Amundi für den langfristigen Wert von LINK?

Die Größe und Marktstellung von Amundi bedeuten, dass deren Entscheidung, Chainlink als Tokenisierungs-Infrastruktur zu nutzen, eine Vorbildfunktion für weitere institutionelle Akteure hat. Chainlink-CCO Johann Eid betonte, dass tokenisierte Assets „Schritt für Schritt Chainlink-Standards übernehmen“. Wenn dieser Trend anhält, wird die Netzwerkeffizienz in der RWA-Sparte weiter wachsen und langfristig die fundamentale Unterstützung für den LINK-Preis sichern.

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