Der Umsatz von Euro-Stablecoins halbiert sich! Warum dominieren weiterhin US-Dollar-Stablecoins den Krypto-Markt?

Gate News Nachrichten, 2026 wird die Struktur des Kryptowährungsmarktes für Stablecoins weiter in Richtung US-Dollar verschoben. Laut Kaiko-Daten ist das monatliche Spot-Handelsvolumen von in Euro denominierten Stablecoins von Anfang 2024 von fast 200 Millionen Euro auf etwa 100 Millionen Euro gesunken, was auf eine deutliche Verknappung der Liquidität hinweist. Im Vergleich dazu bleibt das monatliche Handelsvolumen von US-Dollar-Stablecoins im Billionenbereich, wobei die Differenz fast 200-fach beträgt.

Obwohl die EU bereits 2023 den MiCA-Regulierungsrahmen eingeführt hat, um einen Compliance-Weg für die Ausgabe von Stablecoins zu bieten, hat sich die tatsächliche Marktnutzung nicht entsprechend verbessert. Analysten sind der Meinung, dass Euro-Stablecoins in der praktischen Anwendung zusätzliche Kosten für Währungsumrechnungen verursachen, jedoch keinen signifikanten Vorteil bringen, was dazu führt, dass Händler eher geneigt sind, direkt US-Dollar-denominierte Vermögenswerte für Abrechnungen und Liquiditätszuweisungen zu verwenden.

Die Marktstruktur verstärkt auch diesen Trend weiter. Mit dem Vorantreiben des „Genius Act“ durch die Trump-Administration beschleunigen traditionelle Finanzgiganten wie Visa, Mastercard, Amazon und BlackRock den Aufbau von Stablecoin-bezogenen Geschäften und festigen damit die Dominanz des US-Dollars im digitalen Zahlungsverkehr und bei On-Chain-Abrechnungen. Gleichzeitig hat Tether im Jahr 2024 die Ausgabe des Euro-Stablecoins EURT eingestellt, dessen Handelsaktivität zuvor weit unter der von USDT lag, was ebenfalls auf eine unzureichende Nachfrage hinweist.

Dennoch bestehen im europäischen Markt noch Wachstumserwartungen. S&P Global prognostiziert, dass die Größe der Euro-Stablecoins bis 2030 von derzeit etwa 650 Millionen Euro auf 1,1 Milliarden Euro steigen wird. Mehrere Banken, darunter UniCredit, BNP Paribas und BBVA, arbeiten gemeinsam an Euro-Stablecoin-Projekten, um sich einen Platz in der institutionellen Abrechnung und im On-Chain-Finanzwesen zu sichern.

Derzeit ist der Wettbewerb bei Stablecoins nicht nur eine technische oder regulatorische Frage, sondern hängt auch von der Liquiditätstiefe und den globalen Nutzungsszenarien ab. Dank des First-Mover-Vorteils und der Netzwerkeffekte behält der US-Dollar-Stablecoin weiterhin eine zentrale Stellung im Kryptowährungsmarkt.

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