Google: Quantencomputing könnte innerhalb weniger Tage die Top 1.000 ETH-Wallets knacken

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Das Quantenteam von Google hat eine Whitepaper veröffentlicht, in dem detailliert beschrieben wird, wie ein hinreichend leistungsfähiger Quantencomputer die privaten Schlüssel der 1.000 wohlhabendsten Wallets von Ethereum innerhalb von weniger als 9 Tagen knacken könnte, wodurch unmittelbar mehr als 20 Millionen ETH direkt gefährdet wären.

Zusätzlich stellte die Studie einen Zeitplan vor, der Forschern zufolge keinen Raum mehr für Selbstzufriedenheit zulässt.

Was die Google-Forschung herausfand

Um das Risiko zu verstehen, hilft es zu wissen, wie Krypto-Wallets heute abgesichert sind. Jede Wallet hat einen privaten Schlüssel, eine Art geheimes Passwort, und eine öffentliche Adresse, die andere sehen können. Das Sicherheitssystem, das derzeit von Ethereum verwendet wird, macht es im Grunde unmöglich, von der öffentlichen Adresse zurück auf den privaten Schlüssel zu arbeiten. Quantencomputer, sobald sie mächtig genug sind, würden diese Barriere vollständig durchbrechen.

Laut dem Google-Paper ist Ethereum auf fünf getrennten Ebenen verwundbar. Die unmittelbarste Bedrohung betrifft einzelne Wallets: Allein die Top-1.000 halten rund 20,5 Millionen ETH. Aber auch Smart Contracts, die selbstausführenden Programme, die den Großteil der finanziellen Aktivität in Ethereum antreiben, sind gefährdet. Ihre Administrator-Schlüssel kontrollieren ungefähr $200 Milliarden in Stablecoins und anderen realen Vermögenswerten.

Darüber hinaus halten Validatoren, die das Netzwerk am Laufen halten, 37 Millionen ETH in gestaketen Mitteln, und die Systeme, die Ethereum’s Layer-2-Netzwerke unterstützen, tragen jeweils ein Exponierungsvolumen im Wert von rund 15 Millionen ETH.

Die Gefahr ist nicht nur theoretisch: Google schätzt, dass ein schneller Quantencomputer den privaten Schlüssel einer einzelnen Wallet in etwa neun Minuten knacken könnte. Wenn man das in den Kontext von Bitcoin setzt, erkennt man, wie ernst die Lage sein könnte – insbesondere, wenn man daran denkt, dass ein neuer Bitcoin-Block etwa alle zehn Minuten bestätigt wird. Das bedeutet, dass ein Quantenangreifer möglicherweise Gelder von einer Transaktion stehlen könnte, die darauf wartet, verarbeitet zu werden, bevor sie überhaupt durch ist. Die Krypto-Forschungsgruppe Project Eleven beschrieb das als einen „mempool attack“ – etwas, das die Krypto-Community zuvor weit entfernt gesehen hatte.

Die Warnung könnte zu spät kommen

Das Google-Paper setzt die Anforderungen an QuBits für diesen Angriff auf entweder 1.200 logische Qubits und 90 Millionen Rechenoperationen oder 1.450 logische Qubits und 70 Millionen Operationen – je nach Architektur. Laut Project Eleven handelt es sich hierbei um eine 10x-Verbesserung gegenüber zuvor veröffentlichten Schätzungen.

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Interessanterweise veröffentlichten Forscher von Oratomi, Caltech und UC Berkeley am selben Tag, an dem Google seine Ergebnisse herausgab, separate Arbeiten, die zeigen, dass Shors Algorithmus in kryptografisch relevanten Größenordnungen mit so wenigen wie 10.000 rekonfigurierbaren atomaren Qubits laufen kann, wobei ECC-256 in fünf Tagen auf einer 22.000-Qubit-Maschine fallen könnte.

Dennoch ist die Meinung geteilt, wie nah die Bedrohung tatsächlich ist. Einige Analysten haben argumentiert, dass die Gefahr mindestens in einem Jahrzehnt liegt und dass zunächst die umfassendere Internet-Infrastruktur getroffen wird, was den Märkten Zeit zur Reaktion geben würde. Aber andere bringen Dinge bereits in Gang: Google setzt zum Beispiel eine Deadline für 2029, um die eigenen Systeme zu upgraden, und Ethereum-Mitbegründer Vitalik Buterin hat kürzlich einen Roadmap für Quantenresistenz für das Netzwerk veröffentlicht, der darlegt, wie die Sicherheitssysteme durch solche ersetzt werden könnten, die Quantencomputer nicht knacken können.

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