Das ist garantiert kein Scherz zum April-Fools-Tag! Die auf Solana bekannte dezentrale nachhaltige Derivate-Vertragsplattform Drift Protocol hat heute (1.) einen verheerenden Hackerangriff erlitten. Wie mehrere On-Chain-Sicherheitsorganisationen bestätigten, haben die Angreifer mit einer Schwachstelle Gelder aus dem Tresor abgezogen – in einer Größenordnung von etwa 136 Mio. bis 220 Mio. US-Dollar, darunter JLP im Wert von über 155 Mio. US-Dollar. Durch diesen nuklearen Negativschlag ist der DRIFT-Token innerhalb eines Tages um über 30% abgestürzt; einige Cross-Chain-Dienste haben in aller Eile Schutzauslösungen aktiviert, um zu verhindern, dass sich die Krise weiter ausbreitet.
(Vorgeschichte: Circle hat einseitig die Wallets von 16 Unternehmen eingefroren, doch die Hacker-Nachkommen aus Nordkorea blieben bei dem Diebesgut einfach untätig)
(Zusatz zum Hintergrund: Iranische Hacker haben das Postfach des US-FBI-Direktors geknackt! 9 Jahre Arbeits-E-Mails sind geleakt – eskaliert der Cyberkrieg zwischen Iran und den USA?)
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Das DeFi-Ökosystem (Dezentrales Finanzwesen) auf Solana hat am ersten Tag im April einen epischen Sicherheitsrückschlag erlitten. Die bekannte dezentrale Plattform für nachhaltige Derivate Drift Protocol steht offenbar vor einem schweren Smart-Contract-Sicherheitsproblem und wurde von Hackern gnadenlos ausgeraubt. Anfangs hielten in der Krypto-Community noch manche an der Hoffnung fest, dass es sich um einen „April-Fools’-Day-Hack“ handele, doch als sich Milliarden an Geldern in rasender Geschwindigkeit auf der On-Chain-Kette bewegten, wurde aus dem mutmaßlichen Scherz ein realer Hackerüberfall, der unzählige Investoren ohne ihr Geld dastehen ließ.
DRIFT PROTOCOL POTENTIALLY EXPLOITED FOR OVER $200M: ONCHAIN pic.twitter.com/9GistndlJL
— Aggr News (@AggrNews) April 1, 2026
Laut Live-Monitoring-Daten mehrerer Blockchain-Sicherheitsorganisationen ereignete sich der Angriff ungefähr heute Nachmittag bis in den Abend (Ortszeit Taipeh). Die Angreifer haben gezielt den Tresor (Vault) von Drift ins Visier genommen, wodurch große Mengen an Nutzervermögen ungewöhnlich abgezogen wurden.
On-Chain-Aufzeichnungen zeigen, dass die Angreifer im ersten Angriff in einer einzigen Transaktion etwa 41,70 Mio. JLP (Jupiter Liquidity Provider-Token) abgezogen haben – im Wert von 155 Mio. US-Dollar. Derzeit liegen die Schätzungen der verschiedenen Sicherheitsorganisationen für den Gesamtschaden zwischen 136 Mio. und 220 Mio. US-Dollar. Verfolgungsdaten zeigen, dass eine der Haupt-Wallet-Adressen der Angreifer (7RoMqGAcU7S6ESAhPDvB9iSXvASUhuoE8u7dYRxGBew9) derzeit noch rund 109 Mio. US-Dollar an Vermögenswerten hält und derzeit intensiv Vermischungs- und Cross-Chain-Wäscheaktivitäten durchführt.
Dieser Hackerangriff in der Größenordnung von mehr als einer Milliarde US-Dollar hat im Markt extreme Panik ausgelöst. Der native Token DRIFT von Drift Protocol ist nach der Bekanntgabe einer Verkaufswelle zum Opfer gefallen; kurzfristig ist er um über 30% eingebrochen und befindet sich derzeit weiterhin in turbulenten Ausschlägen in der Nähe des Tiefs.
Bis zur Veröffentlichung dieses Artikels hat die Drift Protocol-Website (offiziell) noch keine offizielle Bestätigung des Schadens oder eine Post-mortem-Analyse auf ihrem X (früher Twitter) oder anderen offiziellen Kanälen veröffentlicht. Das Team befindet sich höchstwahrscheinlich derzeit in einem Notfallprozess: Es arbeitet mit Sicherheits-Audit-Unternehmen und White-Hat-Hackern an einer dringenden Code-Reparatur sowie an der Rückerlangung der Gelder.
Sicherheitsexperten rufen eindringlich dazu auf, dass alle Solana-Nutzer umgehend die zugehörigen Berechtigungen für dieses Protokoll zurückziehen sollten, bevor Drift offiziell bestätigt hat, dass die Schwachstelle vollständig behoben ist, und jede Interaktion beim Ein- und Auszahlen oder beim Handeln pausieren sollten, um weitere Vermögensverluste zu vermeiden.