BlockBeats Nachrichten, 12. Januar, laut einem Bericht von Bloomberg unter Berufung auf informierte Quellen plant die Standard Chartered Bank die Einrichtung eines Prime-Brokerage-Geschäfts, das sich auf Kryptowährungshandel spezialisiert. Dies zeigt, dass globale Banken ihre Bemühungen im Bereich digitaler Vermögenswerte verstärken.
Laut anonymen Quellen wird diese in London ansässige Bank das neue Geschäft unter ihrer vollständig im Besitz befindlichen Risikokapitalabteilung SC Ventures ansiedeln. Die Diskussionen befinden sich noch in einem frühen Stadium, der genaue Starttermin der Dienste ist noch nicht bekannt.
Die Standard Chartered Bank ist eine der aktivsten Institutionen im Bereich digitaler Vermögenswerte im globalen Bankensektor und hat in mehrere Projekte investiert, darunter die Krypto-Depotgesellschaft Zodia Custody und die institutionelle Handelsplattform Zodia Markets. Im Juli letzten Jahres kündigte die Bank an, die erste systemrelevante Bank weltweit zu sein, die institutionellen Kunden Spot-Kryptowährungshandel anbietet.
Ein Sprecher von SC Ventures lehnte eine Stellungnahme ab. Im Dezember letzten Jahres veröffentlichte SC Ventures einen Beitrag auf LinkedIn, in dem sie die Entwicklung eines Joint Ventures im Bereich digitaler Vermögenswerte namens „Project37C“ ankündigten, das als „leichtes Finanzierungs- und Marktplattform“ beschrieben wird. Die Ankündigung besagt, dass das Joint Venture Depot-, Tokenisierungs- und Marktzugangsdienste anbieten wird, ohne externe Partner zu nennen oder es als Prime-Brokerage zu definieren.