#美联储主席人选预测 Marktinterpretation


Die „Adler“ von Wall Street und die „Freunde“ der Krypto-Szene: Was bedeutet die Ernennung von Kevin Warsh zur Federal Reserve Chair?
Gerade eben hat die globale Finanzwelt einen neuen „Wasserhahn“-Chef begrüßt. Donald Trump hat offiziell Kevin Warsh für die nächste Federal Reserve Chairperson nominiert. Mit dieser Nachricht haben sich die Krypto- und US-Aktienmärkte sofort „verwandelt“, Bitcoin erlebte einen kurzfristigen Rücksetzer, als würde eine unsichtbare Hand ihm die Kehle zuschnüren. Viele Neueinsteiger in der Szene sind vielleicht verwirrt: Ein neuer Fed-Chef, und das soll so eine große Sache sein?
Das ist vergleichbar mit dem Wechsel des Hausmeisters in deiner Nachbarschaft. Der alte (Powell) war zwar langsam, aber alle hatten sich daran gewöhnt, dass er gelegentlich Vorteile (Zinssenkungserwartungen) verteilt; der Neue (Warsh) soll ein „unbarmherziger Richter“ sein, der nicht nur keine Vorteile verteilt, sondern auch die Zugangskontrolle im Viertel strenger macht.
Für den auf „Liquidität“ angewiesenen Krypto-Markt ist das zweifellos ein plötzlicher Frühlingshauch im Winter. Aber wenn wir die „Adler“-Fassade abziehen, entdecken wir, dass Kevin Warsh’ Haltung gegenüber Web3 eigentlich eine große Kehrtwende verbirgt. Heute wollen wir herausfinden, was dieser „jüngste Präsident der Wall Street“ für unsere Wallets bedeuten könnte.
Abschied vom „exzessiven Gelddrucken“: Wenn der größte Wal aufhört, Geld zu verteilen
Zunächst müssen wir verstehen, warum die Märkte Angst vor Kevin Warsh haben. In der Finanzwelt trägt Warsh das Label – „Harter Geld-Anhänger“ (Sound Money Advocate). Wenn man die Fed mit einer Wasserfabrik vergleicht, die den Markt mit Wasser versorgt, waren die vorherigen Chefs (z.B. Bernanke, Yellen) Anhänger der Devise „Mehr Wasser, mehr Mehl, mehr Wasser“, und bei Krisen wurde Geld gedruckt (QE). Aber Warsh ist anders. Bereits nach der Finanzkrise 2008 war er der jüngste „Oppositionsführer“ innerhalb der Fed. Er hat öffentlich kritisiert, dass die Käufe von Anleihen durch die Fed eine „Fremdsteuerung der Geldpolitik anderer Länder“ seien und dass langfristig niedrige Zinsen riesige Vermögensblasen schaffen würden.
Was bedeutet das für den Krypto-Markt? Stell dir vor, Kryptowährungen (insbesondere Bitcoin) steigen vor allem, weil das Geld im Markt „zu billig“ ist. Wenn die Bankzinsen bei 0 % liegen, fließt das Geld in riskante Anlagen, um Rendite zu erzielen. Warshs Aufstieg bedeutet, dass das „billige Geld“-Zeitalter möglicherweise zu Ende geht. Er schwankt nicht wie Powell zwischen Zinssenkungen und -erhöhungen im „Tai Chi“-Stil.
Warsh’ Logik ist klar: Inflation ist ein wildes Tier, das im Käfig gehalten werden muss. Wenn er die Gefahr einer Inflationserhöhung sieht, wird er ohne Zögern die hohen Zinsen beibehalten und die Liquidität weiter einschränken. Für die alten Hasen in der Krypto-Community, die auf „Fed-Geldschwemme“ setzen, ist das wie ein plötzlicher Milchentzug.
Kurzfristig wird die Erwartung einer „Zinssenkung und Gelddruck“ schnell abkühlen, was der Kernlogik ist, warum die Risikoanlagen sofort nach Bekanntgabe fallen.
Der Feind des Feindes ist ein Freund: Das Ende der CBDC
Wenn die Geschichte hier enden würde, wäre das definitiv eine negative Nachricht. Aber die Welt von Web3 ist nie schwarz-weiß. Obwohl Warsh in der Geldpolitik „adlerhaft“ ist, könnte er im Bereich der digitalen Währungen der größte „Verbündete“ der Krypto-Industrie sein. Besonders seine Haltung zu CBDC (Central Bank Digital Currency) und Stablecoins ist hier relevant.
In den letzten Jahren haben Zentralbanken weltweit an CBDC geforscht, um eine vom Staat vollständig kontrollierte digitale Währung herauszugeben. Für Krypto-Puristen ist CBDC wie eine Überwachungskamera, die 24 Stunden in deiner Brieftasche läuft – jede Transaktion ist für die Regierung sichtbar. Kevin Warsh ist entschieden gegen die Ausgabe von Retail-CBDCs durch die Fed. Er hat öffentlich erklärt, dass die Fed nicht direkt in die Bankkonten der Bürger eingreifen sollte, da das ineffizient und ein Eingriff in die Privatsphäre sei.
Er glaubt, dass die Innovationshoheit an den privaten Sektor übergeben werden sollte. Wichtig: Er ist gegen staatliche CBDCs, aber unterstützt regulierte private Stablecoins (wie USDC, PYUSD). In seinem Konzept sollte die digitale Zukunft des US-Dollars nicht von der Fed durch eine App kontrolliert werden, sondern von privaten Unternehmen wie Circle oder PayPal ausgegeben werden, während die Fed nur die Regulierung und Abwicklung im Hintergrund übernimmt. Was bedeutet das für Web3?
Das könnte das seit Jahren schwebende Damokles-Schwert der Regulierung für Stablecoins entfernen. Wenn Warsh an die Macht kommt, ist es sehr wahrscheinlich, dass die USA ein klares Gesetz für die Entwicklung von Stablecoins verabschieden. Sobald Stablecoins in das reguläre Finanzsystem integriert sind, werden sie eine Hochgeschwindigkeitsstraße sein, die traditionelle Finanzen (TradFi) und dezentrale Finanzen (DeFi) verbindet. Das ist für die langfristige Prosperität des gesamten Krypto-Ökosystems viel wertvoller als ein kurzfristiger Zinsrückgang.
Bitcoin: Vom „Rattengift“ zum „Alarmgeber“
Noch interessanter ist Warsh’ Sicht auf Bitcoin. Früher haben viele traditionelle Finanzgrößen Bitcoin als „Rattengift“ bezeichnet. Aber Warsh’ Perspektive ist sehr einzigartig. Er glaubt zwar nicht, dass Bitcoin den Dollar ersetzen kann, sieht es aber als „Alarmanlage für die Geldpolitik“. In einem Interview sagte er: „Wenn der Bitcoin-Preis explodiert, zeigt das, dass unsere Fiat-Politik ein Problem hat, weil die Menschen dem Dollar an Kaufkraft nicht mehr vertrauen.“ Diese Ansicht ist sehr „österreichisch“. Er sieht Bitcoin nicht als Feind, den man bekämpfen muss, sondern als Spiegel. Diese Wandlung in der Haltung ist entscheidend. Für die aktuellen Regulierungsbehörden ist Krypto oft eine „regulierungsbedürftige Lotterie“. Für Warsh ist es jedoch ein „Marktmechanismus gegen die exzessive Geldschöpfung“. Wenn der Fed-Chef glaubt, dass Bitcoin eine legitime Existenz hat und die Disziplin der Fed überwacht, könnte die SEC (Securities and Exchange Commission) mit ihrer „Regulierung um der Regulierung willen“-Politik auf höherer Ebene eingeschränkt werden.
Der Schmerz nach dem Neuanfang
Aus heutiger Sicht wird die Nominierung von Warsh den Markt in eine Art „gespaltene“ Richtung treiben.
Kurzfristig (nächste 3-6 Monate): Wir müssen uns auf harte Zeiten vorbereiten. Der Markt muss die „Liquiditäts-Erwartungen“ neu bewerten. Die Fantasie, dass die Fed schnell 100 Basispunkte senkt, um den Markt anzukurbeln, könnte zerplatzen. Mit den hawkish Äußerungen von Warsh könnten die US-Staatsanleihenrenditen hoch bleiben und die Liquidität im Krypto-Sektor abziehen. Altcoins und „Shitcoins“ könnten vor erheblichen Verlusten stehen.
Mittelfristig (1-2 Jahre): Mit der Umsetzung neuer Regulierungsrahmen werden wir eine „Regulierung der Regulierten“ in den USA sehen.
• Stablecoin-Zahlungen könnten explodieren: Mit der Duldung der Fed könnten Stablecoins wirklich in den Zahlungsverkehr eintreten, nicht nur als Handelsinstrument.
• Institutionelle Investoren kommen verstärkt: Warsh repräsentiert die Wall Street-Elite. Seine Ernennung wird große Player wie BlackRock und Fidelity ermutigen, mehr Kapital in Krypto zu investieren, weil sie wissen, dass das politische Risiko sinkt.
Ratschläge für Privatanleger: Lass dich nicht von kurzfristigen Preisschwankungen verängstigen, und setze nicht blind auf Hebel, um auf Rebounds zu spekulieren.
Warsh’ Ernennung ist ein bedeutendes Signal dafür, dass die Kryptoindustrie vom „Wildwuchs“ in die „Regulierung“ übergeht. Er könnte die „Großwassermenge“ abstellen, aber die Kanäle in die Zukunft reparieren. Dabei werden Projekte, die nur auf Liquiditätsblasen basieren und keinen echten Wert schaffen, scheitern; während diejenigen, die echte Probleme lösen und auf regulierte Stablecoins setzen, eine wahre Goldene Ära erleben. Die Zügel der Fed sind übergeben, der Stil des Orchesters hat sich geändert, aber das Ballsaal ist noch lange nicht vorbei.
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GateUser-42b9d13bvip
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playerYUvip
· 01-31 05:50
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