Donald Trump bestreitet Kenntnis von einer angeblichen Investition von 500 Mio. US-Dollar in Abu Dhabi in World Liberty Financial, während die Überprüfung der Zeitplanung und Governance-Bedenken wächst.
US-Präsident Donald Trump hat persönliche Kenntnisse über eine angebliche Investition in Millionenhöhe, die mit seiner Familie in Verbindung steht, bestritten. Die Investition soll in Form eines Abu Dhabi-royals erfolgen, der eine bedeutende Beteiligung an World Liberty Financial erwirbt. Dies hat wiederum politische und finanzielle Überprüfungen verstärkt.
Präsident Trump sprach am 2. Februar 2026 mit Reportern über die Transaktion. Er sagte unmissverständlich, dass er von keiner solchen Investitionsvereinbarung wisse. Außerdem betonte er, dass die Leitung seines Krypto-Projekts unabhängig von seinen Söhnen erfolgt.
NEU: 🇺🇸🇦🇪 Präsident Trump sagt, er wisse nichts davon, dass Abu Dhabi 500 Millionen Dollar in sein World Liberty Krypto-Projekt investiert hat.
“Ich weiß nichts davon. Meine Söhne kümmern sich darum, ich schätze, sie erhalten Investitionen von Leuten.” pic.twitter.com/AOBosetnpE
— Bitcoin Black (@Bitcoinblacck) 2. Februar 2026
Trump fügte hinzu, dass seine Familie sich um geschäftliche Angelegenheiten kümmert, während er sich auf seine präsidialen Pflichten konzentriert. Er empfahl, dass Investitionen aus verschiedenen Quellen erfolgen können, ohne dass er involviert ist. Daher hat er sich von den operativen und finanziellen Entscheidungen bei WLFI distanziert.
Das Wall Street Journal enthüllte die Investition erstmals. Laut Bericht war ein Teil des Deals eine Verpflichtung von 500 Millionen Dollar von einer mit Abu Dhabi verbundenen Entität. Bemerkenswert ist, dass die Transaktion angeblich Tage vor Trumps zweiter Amtseinführung abgeschlossen wurde.
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Der Eigentümer der Investition wurde als ein in Abu Dhabi ansässiges Unternehmen, Aryam Investment 1, identifiziert. Die Entität soll von Sheikh Tahnoon bin Zayed Al Nahyan unterstützt werden. Er ist der nationale Sicherheitsberater der VAE.
Laut Bericht erwarb Aryam Investment 1 eine Beteiligung von 49 % an WLFI. Das Abkommen soll am 16. Januar 2025 unterzeichnet worden sein. Dieses Datum lag 4 Tage vor Trumps erneuter Amtsübernahme.
Finanzielle Informationen im Bericht gaben an, dass einzelne Auszahlungen vorgesehen waren. Schätzungsweise wurden 187 Millionen Dollar im Voraus an vom Trump-Familien kontrollierte Einheiten gezahlt. Zusätzlich wurden schätzungsweise 31 Millionen Dollar für Einheiten verwendet, die mit Mitbegründer Steve Witkoff verbunden sind.
WLFI fungiert als eine auf Kryptowährungen ausgerichtete Finanzplattform, die mit der Trump-Familie verbunden ist. Das Projekt hat aufgrund seiner politischen Verbindungen Aufmerksamkeit erregt. Folglich hat die berichtete ausländische Investition Fragen zur Governance aufgeworfen.
Der angekündigte Zeitpunkt des Deals wurde von US-Gesetzgebern kritisiert. Kritiker sagen, die Transaktion könne potenzielle Interessenkonflikte schaffen. Daher wächst die Forderung nach weiteren Untersuchungen.
Senatorin Elizabeth Warren bezeichnete den berichteten Deal als korruptionsbezogen. Sie erwähnte politische Entwicklungen nach der angeblichen Investition. Insbesondere wurde später die Genehmigung erteilt, dass die VAE modernste Nvidia-KI-Chips kaufen dürfen.
Diese Genehmigung war eine Kehrtwende in der Politik der vorherigen Regierung. Daher fragten Kritiker, ob finanzielle Verbindungen die Außenpolitik beeinflusst haben. Es gibt jedoch keine öffentlich bekannten Beweise.
Globale Themen stehen auf Trumps Agenda als Präsident, sagte er. Er erwähnte Konflikte zwischen Russland und der Ukraine während seiner Ausführungen. Gleichzeitig wiederholte er, dass Familienmitglieder die WLFI-Operationen leiten.
Diese Aussagen haben die Debatte über Transparenz und präsidiale Ethik befeuert. Beobachter bemängeln, dass noch immer Unklarheiten bezüglich der Trennung von Geschäfts- und Familienbüros bestehen. Daher tauchen immer wieder Fragen zur Governance auf.
Ein Sprecher des Weißen Hauses, der auf die zunehmende Kritik reagierte, sagte, es gebe keine Interessenkonflikte. Außerdem betonte die Regierung, dass Entscheidungen im Interesse des amerikanischen Volkes getroffen werden.
Der Sprecher fügte hinzu, dass bestehende Ethik-Rahmenwerke vorhanden sind. Laut Erklärung ist Trump nicht in die Geschäftsführung des Familienunternehmens involviert. Daher wiesen die Beamten die Anschuldigungen eines unangemessenen Einflusses zurück.