Britische parteiübergreifende Abgeordnete üben Druck auf die Regierung aus: Beschleunigung der Entwicklung eines stabilitätsfreundlichen Regulierungsrahmens

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Britische parteiübergreifende Abgeordnetenallianz hat kürzlich an Finanzministerin Rachel Reeves geschrieben und die Regierung aufgefordert, den aktuellen Entwurf für die Regulierung von Stablecoins anzupassen, um Innovationen nicht zu ersticken und Kapitalabflüsse zu verhindern. Das Schreiben wurde von mehreren prominenten Abgeordneten und Adligen unterzeichnet, darunter Sir Gavin Williamson, Viscount Camrose und Baroness Wilma, und kritisiert die derzeitigen Regulierungspläne der Bank of England als „potenziell übermäßig einschränkend“.

Die Abgeordneten betonten, dass Stablecoins eine wichtige Infrastruktur der digitalen Wirtschaft geworden sind und eine immer bedeutendere Rolle im globalen Finanzsystem spielen. Im Jahr 2024 belief sich das Handelsvolumen mit Stablecoins auf 27,6 Billionen US-Dollar, was die Gesamtzahl der Transaktionen von Visa und Mastercard übertrifft, und es wird erwartet, dass es vor 2030 die 100-Billionen-US-Dollar-Marke überschreiten wird. Sie sind der Ansicht, dass Stablecoins die Art und Weise, wie Zahlungen, Abrechnungen und grenzüberschreitende Finanzen abgewickelt werden, neu gestalten und auch die treibende Kraft für zukünftige finanzielle Inklusion und Effizienzsteigerung sind.

Allerdings sehen die Abgeordneten den von der Bank of England vorgelegten Regulierungsentwurf als eine entscheidende Gefahr für die Wettbewerbsfähigkeit Großbritanniens an. Der Entwurf sieht vor, Zinsen auf Reserveguthaben zu verbieten, die Nutzung von Stablecoins im Wholesale-Markt einzuschränken und eine Obergrenze von 20.000 Pfund für einzelne Nutzer zu setzen. Die Abgeordneten warnen, dass diese Beschränkungen die Attraktivität des britischen Pfund-Stablecoins erheblich schwächen und den Markt dazu zwingen könnten, auf US-Dollar-Stablecoins (wie USDT, USDC) umzusteigen, was zu einem „dollardominierten Dual-Markt auf der Blockchain außerhalb der britischen Regulierung“ führen würde.

Gleichzeitig treibt die USA das Gesetz „GENIUS Act“ voran, um klarere Vorschriften für digitale Vermögenswerte zu schaffen, während Großbritannien mit einem langsameren Regulierungsrhythmus seine globale Position im Fintech-Bereich gefährden könnte. Das Schreiben weist darauf hin, dass Großbritannien, wenn es nicht rechtzeitig einen zukunftsorientierten Stablecoin-Rahmen schafft, die Chance auf die nächste Welle der Finanzinnovation verpassen könnte.

Die Abgeordneten fordern die Regierung auf, schnell Maßnahmen zu ergreifen und ein regulatorisches System zu entwickeln, das die Branche unterstützt und Investitionen fördert, um Großbritannien als führenden Standort für digitale Vermögenswerte zu erhalten. „Wir begrüßen Ihr Engagement, Großbritannien zu einem weltweit führenden Ziel für digitale Vermögenswerte zu machen. Jetzt ist die Zeit, dieses Versprechen in Taten umzusetzen“, heißt es in dem Schreiben. (CoinDesk)

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