Indische Krypto-Börsen fordern Steuerreformen vor dem Union Budget 2023

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Indiens Krypto-Industrie fordert Steuerreformen vor dem Haushaltsplan

Während Indien sich darauf vorbereitet, im Februar seinen Haushaltsplan vorzustellen, drängt der aufstrebende Kryptosektor des Landes die politischen Entscheidungsträger, die aktuellen Steuerregelungen zu überdenken, die Brancheninsider für wachstumshemmend und innovationshemmend halten. Der Vorstoß für Reformen erfolgt vor dem Hintergrund verschärfter regulatorischer Compliance und wachsender Bedenken hinsichtlich der langfristigen Nachhaltigkeit des bestehenden Rahmens.

Wichtige Erkenntnisse

Derzeitige Krypto-Steuerpolitik erhebt eine pauschale Steuer von 30% auf Gewinne und eine Quellensteuer von 1% auf alle Transaktionen.

Branchenführer argumentieren, dass die Steuern, insbesondere auf Transaktionsebene, inländische Aktivitäten und fortschrittliche Compliance-Bemühungen entmutigen.

Beamte sind der Ansicht, dass Reformen eine bessere Einhaltung fördern und die inländischen digitalen Vermögensmärkte stärken könnten.

Strengere Durchsetzungsmaßnahmen veranlassen Börsen, ausgewogene regulatorische Ansätze zu suchen, um die Interessen der Investoren zu schützen und gleichzeitig Innovationen zu fördern.

Genannte Ticker: Keine

Stimmung: Neutral

Preiseinfluss: Neutral. Regulatorische Klarheit könnte den Markt stabilisieren, bleibt jedoch unsicher, bis die Richtlinien finalisiert sind.

Marktkontext: Indiens Krypto-Sektor steht an einem Scheideweg, mit zunehmenden Forderungen nach Reformen im Zuge globaler Trends hin zu progressiveren Regulierungen und verschärfter inländischer Durchsetzung.

Überprüfung des indischen Krypto-Steuerrahmens

Indiens aktuelles Steuerregime für Kryptowährungen, eingeführt im Jahr 2022, sieht eine Steuer von 30% auf alle Gewinne vor, zusätzlich eine Quellensteuer von 1%, die auf die meisten Transaktionen angewendet wird, unabhängig von der Rentabilität. Erheblich ist, dass Verluste aus dem Handel derzeit nicht mit Gewinnen verrechnet werden können, was die Strategien von Händlern und Investoren weiter verkompliziert. Die Branche argumentiert, dass ein solches Regime Innovation und Liquidität erstickt, da die Einhaltung zu aufwendig ist und die Teilnahme am inländischen Markt entmutigt.

Führungskräfte führender inländischer Börsen betonen, dass die bestehenden Steuermaßnahmen, insbesondere die Transaktionssteuern, nicht mit der Entwicklung der globalen digitalen Vermögensmärkte oder Indiens eigenem Fortschritt bei der Regulierung des Sektors übereinstimmen. Nischal Shetty, Gründer von WazirX, erklärt, dass der kommende Haushalt eine hervorragende Gelegenheit bietet, die Richtlinien neu auszurichten, um Transparenz und Innovation zu fördern.

„Indien hat die Chance, sein Rahmenwerk zu verfeinern, um die Einhaltung besser zu unterstützen und gleichzeitig das Wachstum zu fördern“, sagte Shetty. Er plädiert für eine durchdachte Reduzierung der transaktionsbasierten TDS und eine Neubewertung der Verlustverrechnung, um die Liquidität wiederherzustellen und die wirtschaftliche Aktivität im Inland aufrechtzuerhalten.

Ähnlich glaubt Raj Karkara, COO von ZebPay, dass ein rationaler Ansatz zur Reduzierung der Steuern und zur Verfeinerung der bestehenden 1% TDS den Sektor attraktiver machen und ein gesünderes inländisches Ökosystem fördern könnte. Branchen wie SB Seker, Leiter der APAC-Region bei Binance, schlagen ebenfalls vor, sich auf Kapitalgewinne mit begrenzten Verlustverrechnungen zu konzentrieren und übermäßige Transaktionsabgaben zu eliminieren, um sich von einem strafenden „Steuer-und-Abschreck-Regime“ zu entfernen und verantwortungsbewusste Investitionen und Wachstum zu fördern.

Herausforderungen durch verstärkte Durchsetzung

Im Zuge der Forderungen nach Reformen haben die indischen Behörden die Compliance-Anforderungen für Krypto-Plattformen verschärft. Kürzliche Anweisungen der Financial Intelligence Unit verlangen strenge KYC-Verfahren, einschließlich Live-Selfie-Überprüfung, Geolokalisierung und Bankkonten-Authentifizierung. Gleichzeitig hat die Einkommensteuerbehörde Alarm geschlagen wegen der Herausforderungen, die Offshore-Börsen, private Wallets und DeFi-Tools bei der Verfolgung steuerpflichtiger Krypto-Einkünfte darstellen, was die laufenden Durchsetzungsbemühungen unterstreicht.

Diese Entwicklungen verdeutlichen die Spannung zwischen regulatorischer Aufsicht und den Wachstumsambitionen des Sektors, wobei viele Branchenakteure für ausgewogene Reformen plädieren, die Innovation unterstützen und gleichzeitig Compliance und Anlegerschutz gewährleisten.

Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht als Indian Crypto Exchanges Urge Tax Reforms Ahead of Union Budget 2023 auf Crypto Breaking News – Ihrer vertrauenswürdigen Quelle für Krypto-Nachrichten, Bitcoin-News und Blockchain-Updates.

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