Der Kaspa-Preis hat lange Zeit in die falsche Richtung bewegt, obwohl Kaspa weiterhin für sein technisches Design gelobt wird. Das Kursverhalten von KAS kann von außen verwirrend wirken, weil das Projekt noch immer ehrgeizig klingt. Das fehlende Puzzlestück ist nicht Geschwindigkeit, Fairness oder Architektur. Das größere Problem sind Sichtbarkeit und Volumen, die still und heimlich darüber entscheiden, ob ein Proof-of-Work-Netzwerk weiter gedeihen kann.
Das ist das Kernargument von Finance Freeman in einer Videoanalyse. Sein Punkt ist nicht, dass Kaspa Innovation fehlt. Sein Punkt ist, dass Märkte das belohnen, was gehandelt, gelistet und genutzt wird, und Kaspa hat auf diesem Gebiet derzeit Schwierigkeiten.
Finance Freeman hebt eine einfache Kennzahl hervor, die die ganze Diskussion einrahmt. Kaspa liegt bei einer Marktkapitalisierung von etwa 1,2 Milliarden US-Dollar, während das tägliche Volumen bei etwa $19 Millionen liegt. Das Verhältnis von Marktkapitalisierung zu Volumen ist wichtig, weil Börsen Geld mit Handelsaktivitäten verdienen, nicht mit langfristigem Potenzial.
Er vergleicht Kaspa mit kleineren Coins, die immer noch deutlich mehr Volumen bewegen. Ein Beispiel, das er nennt, ist Pingu, das er als eine kleinere Marktkapitalisierung, aber deutlich höheres tägliches Volumen beschreibt. Die Erkenntnis ist nicht, dass Meme-Coins besser sind. Die Erkenntnis ist, dass Handelsvolumen Anreize schafft, und Kaspa generiert derzeit nicht genug davon.
Dass Kaspa eine separate Layer-1 ist, erschwert ebenfalls die Listung. Finance Freeman erklärt, dass die Infrastruktur für Solana-Token oder Ethereum-Token bereits auf den meisten Börsen vorhanden ist. Kaspa erfordert mehr Arbeit, mehr Wartung und mehr Integrationsaufwand.
Eine Tier-1-Börse, die Kaspa betrachtet, sieht eine geschäftliche Frage. Bringt dieses Asset genug Volumen, um den Aufwand zu rechtfertigen? Ohne konstantes Volumen wird die Beziehung einseitig, wobei Kaspa von der Sichtbarkeit profitiert, während die Börse wenig gewinnt. Dieses Dynamik kann große Listungen verzögern, was wiederum die Aktivität rund um KAS schwächt.
Kaspa ist kein Proof of Stake. Finance Freeman betont diesen Unterschied häufig, weil er das Risikoprofil verändert. Proof of Work hängt davon ab, dass Miner echte Kosten wie Maschinen und Strom bezahlen. Niedrige Gebühren und niedriger Preis schaden nicht nur der Stimmung. Niedrige Gebühren und niedriger Preis können die Netzwerkteilnahme beeinträchtigen, wenn das Mining zu lange unrentabel bleibt.
Er erwähnt, dass die Hash-Rate von Kaspa bei etwa 450 Petahashes pro Monat liegt, warnt aber auch, dass die Uhr eine Rolle spielt, wenn Miner länger unter Wasser bleiben. Länger anhaltender Stress kann dazu führen, dass Miner abschalten, was er mit einem Szenario verbindet, in dem die Sicherheit und Stabilität des Block-DAG leiden könnten.
Finance Freeman weist auch auf den Emissionsplan von Kaspa hin, als weiteren Faktor. Er bemerkt, dass die Token-Umlaufmenge in den frühen Phasen schnell wuchs, wobei er ein Beispiel nennt, bei dem das Angebot innerhalb eines Jahres von etwa 1,3 Milliarden auf mehr als das Siebenfache anstieg. Dieses Wachstum kann während einer starken Phase handhabbar sein, wird aber schwieriger, wenn der Preis nach unten tendiert.
Er verbindet dies mit dem Verhalten der Miner. Rentable Miner können weniger verkaufen, um Kosten zu decken. Miner, die unter Wasser sind, müssen möglicherweise mehr verkaufen, was den stetigen Verkaufsdruck erhöht und den KAS-Preis weiterhin schwächt.
Finance Freeman schlägt zwei breite Wege nach vorn vor. Das Kaspa-Ökosystem kann durch V Progs und echte Nutzung wachsen, die die Nachfrage über die bestehende Community hinaus steigert. Ein anderer Weg ist, dass die Aufmerksamkeit und das Volumen weiterhin niedrig bleiben, was die Listungen und die Liquidität schwächt, während die Kosten des Proof of Work im Hintergrund weiterlaufen.
Bitcoin wird als Gegenbeispiel erwähnt, doch Finance Freeman argumentiert, dass Bitcoin organisch Erfolg hatte, weil es das erste war. Kaspa operiert in einem Markt voller Wettbewerber, daher wird Stille teuer. Starke Technik braucht immer noch Verbreitung, um in einem überfüllten Zyklus zu überleben.
Kaspa hat noch Zeit, die Geschichte zu ändern, besonders wenn das Wachstum des Kaspa-Ökosystems in echte Nachfrage umschlägt, die den KAS-Preis stützt. Es könnte schneller sichtbar werden, ob das Volumen steigt und ob die echte Nutzung wächst, als es irgendein einzelnes Diagramm je zeigen könnte.
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