Tezos aktiviert das Tallinn-Protokoll-Upgrade - U.Today

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  • Entwicklung und Governance
  • Sicherheit und Validatorenbeteiligung Tallinn, das 20. Protokoll-Upgrade der Tezos-Blockchain, wurde erfolgreich aktiviert, nachdem das On-Chain-Governance-Verfahren abgeschlossen war. Mit breiter Unterstützung von Bäckern und Community-Mitgliedern wurde das Update genehmigt und setzt das dezentrale, forklose Protokollentwicklungsmodell von Tezos fort.

Entwicklung und Governance

Trilitech, Functori und Nomadic Labs haben Tallinn entwickelt. Es ist die 20. direkte Protokolländerung des Netzwerks seit dem Start von Tezos im Jahr 2018. Das selbständernde Design der Kette wird dadurch hervorgehoben, dass jede Aktualisierung vorgeschlagen, genehmigt und implementiert wurde, ohne dass Netzwerk-Forks oder Ausfallzeiten erforderlich sind. Nomadic Labs behauptet, dass die langfristige Zuverlässigkeit und Upgradbarkeit des Tezos-Protokolls durch seine Fähigkeit demonstriert wird, sich über einen Zeitraum von sieben Jahren häufig zu ändern, ohne Probleme zu erleben.

Die Reduzierung der Tezos Layer-1-Blockzeit auf sechs Sekunden ist eine grundlegende Änderung, die durch Tallinn eingeführt wurde. Dies verringert die Transaktionslatenz und verbessert die Finalität der Abwicklungsebene. Zusätzlich ist das Tezos EVM-kompatible Layer-2-Netzwerk Etherlink sowie Layer-1 durch das Upgrade besser verbunden. Transaktionen werden bereits in weniger als 50 Millisekunden von Etherlink abgeschlossen. Tallinn verbessert die Konsistenz zwischen den beiden Schichten, indem es ermöglicht, dass diese Transaktionen in zwei Blöcken, also etwa 12 Sekunden, die Layer-1-Finalität erreichen.

Sicherheit und Validatorenbeteiligung

Tallinn erweitert die Blockbestätigung auf alle Bäcker, anstatt nur auf eine ausgewählte Gruppe. Die Fähigkeit, Hunderte von Validator-Signaturen in eine einzige Signatur pro Block zu aggregieren, wird durch BLS-Kryptografiesignaturen ermöglicht. Das Ergebnis sind eine stärkere Sicherheit, konsistentere Staking-Belohnungen und eine geringere Verarbeitungslast für die Netzwerkknoten.

Zusätzlich führt das Upgrade ein Address Indexing Registry für Anwendungen ein, die die Michelson-Laufzeit verwenden. Das Feature kann die Speichereffizienz um bis zu 100 Mal erhöhen, indem unnötige Adressdaten entfernt werden. Für große NFT-Ledger, adressenintensive Smart Contracts und unternehmensweite Anwendungen wird erwartet, dass diese Änderung die Kosten senkt und die Durchsatzrate erhöht.

Tezos hat seit seiner Gründung häufig Protokoll-Updates durchlaufen, um Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Leistung zu verbessern. Um das Netzwerk zu optimieren und gleichzeitig Dezentralisierung sowie langfristige Flexibilität zu bewahren, ist Tallinn ein weiterer kleiner Schritt.

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