Gate News Nachrichten, 11. März: Der vom US-Präsidenten Trump vorgeschlagene Kandidat für den Vorsitz der Federal Reserve, Kevin Warsh, stieß bei seinem Versuch, im Kongress Unterstützung zu gewinnen, auf entscheidenden Widerstand. Der republikanische Senator Thom Tillis erklärte, er werde die Fortschritte im Senatsausschuss für Banken blockieren, solange das Justizministerium die Untersuchung gegen den amtierenden Fed-Chef Jerome Powell nicht abgeschlossen hat. Tillis bezeichnete das Treffen mit Warsh als „angenehm“ und lobte dessen Fachkompetenz, betonte jedoch, dass dies nicht gegen Warsh persönlich gerichtet sei, sondern dem Schutz der Unabhängigkeit der Federal Reserve diene. Er warnte, dass die Wahrnehmung, die Fed-Chefin „würde nur im Sinne des Präsidenten handeln“, negative Auswirkungen auf die Finanzmärkte haben könnte. Aufgrund der knappen Mehrheitsverhältnisse der Republikaner im Senat und im Banken-Ausschuss könnte Tills Widerstand dazu führen, dass Warshs Nominierung schwer im Plenum bestätigt wird. Derzeit bemüht sich Warsh intensiv um Unterstützung bei Kongressabgeordneten, doch bleibt unklar, ob er die Bestätigung vor Ende Powells Amtszeit im Mai erreichen kann.
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