Finanzaufsichtsbehörde: Handelsempfehlungen von Kryptowährungs-KOLs sollen reguliert werden, durch Untergesetze des Finanzschutzgesetzes für Verbraucher

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Mit der zunehmenden Begeisterung für Kryptowährungsinvestitionen sind “Krypto-Influencer” und Gruppen, die Handelssignale geben, immer beliebter geworden. Das Finanzkomitee des Legislativrats äußerte Bedenken, ob diese Praktiken den Marktpreis beeinflussen oder Investoren irreführen. Der Vorsitzende der Finanzaufsichtsbehörde, Peng Jinlong, erklärte am 23. März während einer Anhörung, dass entsprechende Verhaltensweisen durch die untergesetzlichen Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Finanzverbraucher geregelt werden sollen, um einen geordneten Markt zu schaffen.

Die bestehenden Vorschriften sind unzureichend, da Handelssignale in Wirklichkeit eine Investitionsberatung darstellen

Abgeordneter Li Yansiu wies darauf hin, dass die aktuellen Regelungen zwar bereits Handlungen verbieten, die den Preis beeinflussen sollen, jedoch sind auf dem Markt weiterhin Praktiken wie Lehrvideos, Kauf- und Verkaufsanweisungen weit verbreitet, die in Wirklichkeit eine Investitionsberatung darstellen. Er forderte die Finanzaufsichtsbehörde auf, klarzustellen, ob zukünftige Analysen und Beratungen im Bereich virtueller Vermögenswerte ebenfalls reguliert werden sollen.

Peng Jinlong antwortete, dass ähnliche Praktiken im traditionellen Finanzmarkt bereits geregelt sind, beispielsweise durch Einschränkungen bei Influencern, die Finanzprodukte bewerben. Zukünftig könnten im Rahmen der untergesetzlichen Bestimmungen des Gesetzes zum Schutz der Finanzverbraucher Regelungen für Finanzdienstleister eingeführt werden, die durch KOLs (Key Opinion Leaders) Werbung, Akquise und Verkaufsförderung betreiben.

Volkspartei-Entwurf: Forderung nach Offenlegung von Informationen durch VASP und Verbot irreführender Werbung

In Bezug auf die Gesetzgebung hat die Volkspartei einen klaren Ansatz zur Regulierung von “Key Opinion Leaders” (KOLs) festgelegt, mit drei Kernpunkten:

  • Verpflichtung der virtuellen Vermögensdienstleister (VASP), bei Werbung und Marketing den Firmennamen und die Zulassungsinformationen offenzulegen

  • Verbot falscher oder irreführender Werbung

  • Festlegung von Qualifikationsanforderungen für KOLs

Praktische Umsetzung ist schwierig, die Branche setzt auf Selbstregulierung

Finanzdienstleister gaben an, dass es äußerst schwierig ist, von KOLs bestimmte Qualifikationen zu verlangen. Der Verein der Investmentfonds- und Vermögensverwaltungsgesellschaften hat bereits eine Selbstregulierung eingerichtet, bei der Kooperationen mit Influencern durch Verträge geregelt werden, interne Kontrollsysteme implementiert sind und regelmäßig die Einhaltung der Werberegeln überprüft wird.

Diese Diskussion ist Teil des Gesamtgesetzgebungsprozesses für das Virtual Asset Service Provider (VASP)-Gesetz in Taiwan. Mit der schrittweisen Umsetzung des Registrierungssystems für VASP wird die Regulierung von Handelssignalen durch KOLs eine entscheidende Rolle bei der Vollendung des taiwanesischen Krypto-Regulierungsrahmens spielen.

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